Zur Person

Anni Hofmann hat seit den frühen Jahren des Unternehmens den Aufbau unserer Firma durch ihr unermüdliches Wesen maßgeblich geprägt. Sie war in führender Position verantwortlich für das Entstehen und den Ausbau der Verwaltung. Damit hat sie den Erfolg unserer Firma von innen heraus erst ermöglicht und gefördert. Gleichzeitig hat sie durch ihre effektive und warmherzige Führung ein mitarbeiterorientiertes Arbeitsklima geschaffen, welches beispielhaft wurde.

Sie war durch ihr Wirken der Eckstein unseres Erfolges. Unsere Firma, für die sie aufopferungsvoll bis zu ihrem tragischen Ende tätig war, war ihr Leben.

Die Stiftung ist ihrem Andenken gewidmet und mit dieser wirkt sie auch über ihr Lebensende hinaus für andere Menschen.

Die Anni Hofmann Stiftung wurde am 30. Januar 2013 gegründet.

Der Anlass der Stiftung war der Tod von Frau Anni Hofmann, meiner langjährigen Lebensgefährtin, am 10.09.2012. Sie erlag an diesem Tag den Folgen eines Glioblastoms.

Medizinisch betrachtet ist ein Glioblastom einaggressiver Hirntumor, der nach heutigem Wissen nicht heilbar ist und in wenigen Monaten nach der Diagnose zum Tod führt.

Dieser Tumor tritt hauptsächlich bei Menschen in mittlerem Alter auf. Es wird vermutet, dass Menschen in jüngerem Alter durch die körpereigene Abwehr besser gegen die Entstehung dieses Tumors geschützt sind. Dieser Schutz scheint im Alter verloren zu gehen.

Alle Therapien, die dem Stand dees jetzigen Wissen entsprachen, wie Operation, Bestrahlung und Chemotherapie erwiesen sich bei meiner Lebensgefährtin als völlig wirkungslos. Innerhalb der verbliebenen kurzen Zeit bis zu ihrem Tod traten Lähmungserscheinungen, Krämpfe und das Versagen zahlreicher Körperfunktionen ein.

Da ich täglich Zeuge dieses körperlichen Verfalls und der damit verbunenen Qualen und der Hilflosigkeit der Ärzte wurde, habe ich mich entschlossen, eine Stiftung ins Leben zu rufen – mit dem Ziel, die Entstehung und Entwicklung eines Glioblastoms besser zu verstehen und der Hoffnung, daraus neue Therapiemöglichkeiten erarbeiten zu können.

Dr. O.K. Wack